The Challenge – Mein Rückblick

27/03/2018
The Challenge – Mein Rückblick

Wer kennt es nicht, zum Jahreswechsel lässt man das vergangene Jahr Revue passieren, macht Listen, schreibt seine New Year Goals auf und will top motiviert in das neue Jahr starten. Das kommende Jahr wird auf jeden Fall besser werden…

Wie hat alles angefangen?

So gings mir zum letzten Jahreswechsel auch wieder ein wenig. Allerdings war es bei mir aus gesundheitlichen Gründen. Zum Jahresende hin hat mir mein Körper deutlich gezeigt „Madame, so geht es nicht weiter“. Keine Zeit für Sport, keine wirklich gesunde Ernährung, Müdigkeit, fehlende Motivation, Infekte, das volle Programm eben. Aber wo setzt man an? Klar kann ich mir einen Plan machen, an welchen Tagen ich zum Sport gehe, was ich super gesundes essen kann, wann ich im Idealfall ins Bett etc.. Aber…

Die Erkenntnis

Ich bin eine Person, die einen kleinen Stupser bzw. ein kleines Arschtrittchen benötigt. Ich brauche manchmal eine Leitfigur, die mich mitzieht, wenn ich gerade nicht will oder kann. Die mir den letzten Stupser gibt, damit ich durchhalte und weitermache.

Wie es der Zufall will, kam genau dieser Stupser zum richtigen Zeitpunkt. Auf Facebook habe ich von meiner Freundin Christina (ich habe sie euch schon einmal hier kurz vorgestellt) einen Post gelesen, bei dem sie einen ihrer kommenden Kurse vorstellt – The Challenge: in 6 Wochen zu einem besseren Körpergefühl und besseren Lebensstil. Wow, das ist genau das, was mich gerade total motivieren und mir helfen würde, mich wieder wohler zu fühlen.

Was ist The Challenge überhaupt?

THE CHALLENGE ist ein Veranstaltungsformat in Kooperation mit BODYLABS. Es läuft über 6 Wochen und hilft dir dabei deine guten Vorsätze zu den Themen Ernährung, Bewegung und Erholung umzusetzen. Gemeinsam setzen wir uns mit vielen Aspekten deines Lebensstils auseinander. Dabei werden wir uns gezielt und intensiv bewegen, du wirst schlechte Ernährungsgewohnheiten ablegen und lernen, wie du dich optimal erholst. THE CHALLENGE hilft dir einen neuen, gesunden Lebensstil zu erlernen.

Um deine Erfolge in Zahlen festzuhalten, bekommst du am Anfang und am Ende der CHALLENGE einen umfangreichen professionellen Check Up, bei dem unter anderem folgende Werte bestimmt werden:

  • Körperzusammensetzung inkl. Fett- und Muskelanteil sowie Bauchfett
  • Blutwerte: Triglyceride, Cholesterin (Gesamt, LDL und HDL), Blutzucker etc.
  • Blutdruck inkl. Durchblutung und Zustand deiner Gefäße
  • Zustand von Lunge und Bronchien ab

Die Messwerte bekommst du direkt auf die BODYLABS App, in der du noch weitere wichtige CHALLENGE Informationen finden wirst.

Hört sich klasse an, oder?  Also hab ich mich dafür angemeldet. Alleine den CheckUp fand ich schon mega klasse. Und mit einer Gruppe kann man das Format auch gut durchziehen.

Es geht los:

Bevor es zum ersten (Aufeinander)Treffen aller Teilnehmer kommt, mussten wir uns für den CheckUp von Bodylaps einen Termin aussuchen. Bei diesem Termin werden die verschiedensten Tests durchgeführt. Es wird ein klitzekleines bisschen Blut abgenommen und vor Ort bzw. während des CheckUps ausgewertet. Es wird an Armen und Beinen der Blutdruck gemessen, die Beweglichkeit von Nacken, Oberkörper, Arme und Beine getestet. Ebenso werden Gewicht, Muskelmasse, Wasser etc. gemessen und dein Lungenvolumen bewertet. Also wirklich ein rundum CheckUp, der mir so viele interessante Erkenntnisse gebracht hat. Anhand dieser Werte wird dann das Körperalter berechnet – das ist natürlich ein super spannender Teil. Ich war ziemlich überrascht, da ich mich so gar nicht wohl und ziemlich unfit gefühlt habe. Aber anhand dieser Werte ist mein Körper 28 Jahre alt – zwei Jahre jünger. Jipieeeh, das ist schon mal ein super motivierender Start in The Challenge.

Im Anschluss haben sich alle Teilnehmer vorgestellt (wir waren eine ziemlich coole, durch gewürftelte Gruppe), ihre Erwartungen den anderen berichtet und Christina hat mit ihrem ersten Vortrag begonnen. Natürlich braucht es bei so einem Programm auch Regeln.

Wir sollten in diesen 6 Wochen auf folgende Sachen verzichten:

  • Verzicht auf Zucker und Zuckerzusatz
  • Alle Arten von Zusatzstoffe sowie Fertigprodukte
  • Gluten
  • Kein Alkohol

In unseren Tages- sowie Wochenablauf sollten wir folgende Dinge einbauen:

    • Mind. 5 Portionen Obst und Gemüse pro Tag
    • Mind. 2 Liter pro Tag trinken (Wasser, Tee, Saftschorlen)
    • 150 Minuten pro Woche Sport bzw. aktive Bewegung
    • 15 Minuten täglich an der Beweglichkeit arbeiten
    • 10 Minuten täglich entspannen (Spazieren gehen, Power Nap, Atementspannung, lesen usw.)
    • Ausreichend für Schlaf sorgen
    • Wochenaufgabe einhalten

Damit wir uns auch selbst kontrollieren können, gab es für fast jede Aufgabe entsprechend eine Punktezahl die wir täglich in eine Exceltabelle eingetragen haben. Sollten wir gegen die Regeln verstoßen haben, gab es jeweils einen Punkt Abzug. Außerdem konnten wir uns in einer Facebook Gruppe austauschen und gegenseitig motivieren. Das half mir schon das ein oder andere Mal durch die Wochen.

Unsere erste Wochenaufgabe war es, uns mit den Regeln auseinander zu setzen und in unseren Alltag einzubauen.

Meine 1. Woche:

Motiviert bis in die Haarspitzen wollte ich am ersten Tag einkaufen fahren. Tja, ich Schussel hab leider meinen Geldbeutel zu Hause vergessen und stand dann hungrig vorm Supermarkt. Das lief ja schon mal bestens an. Naja, Mr. isarkitchen war so toll und hat dann solidarisch beim Basketball mit mir einen Apfel gegessen (also jeder einen). Aber mein Frustlevel war auf 110 von 100. Naja hilft ja nichts, ich hab mich da jetzt angemeldet und das zieh ich jetzt auch so durch.

Neuer Tag, neue Motivation. Ich hatte meinen Geldbeutel dabei, trabte fröhlich in den Supermarkt und war erstmal sprachlos, wo überall Zusatzstoffe, Zucker und der ganze andere Mist enthalten war. Selbst das Wasser von Dosenmais war mit Zucker versetzt. Hallo??? Gut, dann halt in die „Öko“-Ecke. Da findet man ja wirklich alles. Aber auch zu ordentlichen Preisen, da fällt einem schon mal die Kinnlade runter. Okay, so what, ich will ja schließlich auch etwas essen, also alles rein damit und ab zur Kasse. Zu Hause angekommen hab ich mich erstmal am Flohsamenbrot versucht. Geschmacklich super, gerade mit Frischkäse und etwas Kresse oben drauf, das perfekte Frühstück.

Sport, Beweglichkeit und Entspannung hab ich tatsächlich sehr gut unterbringen können.

Fazit über die 1. Woche: Viel mit der Zusammensetzung der Lebensmittel auseinandergesetzt, gesunde Lebensmittel sind verdammt teuer, es dreht sich alles um die Ernährung und manchmal wird es mir schon zu viel.

Meine 2. Woche:

Es klappt ganz gut mit der Ernährung, mir fehlt es eigtl. an nichts, außer meiner heißgeliebten Wurst zum Frühstück. Was ich allerdings merke war, dass mein Immunsystem etwas runterfährt. Vllt. durch den Zuckerentzug, ich kann es aber nicht wirklich identifizieren. Beim zweiten Treffen geht es um die Ernährungspyramide. Wir sind diese schritt für Schritt durchgegangen und unsere Wochenaufgabe bestand darin, uns so gut wie möglich daran zu halten. Das lief bei mir soweit sehr gut, da man sich hier auch sehr gut selbst kontrollieren kann und der Fokus auf der Ernährung liegt. Dazu kam noch, dass sich meine Haut exrem gebessert hat.

Mein Highlight war, dass sich eine liebe Freundin nachträglich dazu noch angemeldet hatte. Da hat man gleich einen noch persönlicheren Bezug und mehr Motivation dazu.

Mein Tiefpunkt in dieser Woche war, dass ich nur Salat statt einer tollen, riesigen Pizza in unserer Lieblingspizzaria essen durfte. Wenn 2 Pizzen und ein Pastateller um dich rumstehen, du einen scheiß Tag hattest, dann sehnt man sich nach Soulfood. Und das wäre es gewesen. Aber ich blieb hart und es gab nur Salat.

Meine 3. Woche:

Tja, die dritte Woche war schon eine harte Nuss. Ich fühlte mich total schlapp, unmotiviert und hatte permanent das Gefühl, dass ich krank werde. Daher habe ich auch den Sport ausfallen lassen. Beim Treffen habe ich mit Christina darüber gesprochen und sie hatte mir Chlorella-Algen (Kurzzusammenfassung: Diese Alge hilft dem Körper zu entgiften und unterstützt den Abtransport dieser) empfohlen. Zusammen mit den anderen Teilnehmerinnen habe ich mir dann eine große Packung bestellt und jeden Tag zum Frühstück 5-7 Stück genommen.

Unsere Wochenaufgabe war, dass wir unseren täglichen Eiweißbedarf erfüllen. Dafür haben wir eine Tabelle mit den eiweißreichsten Lebensmitteln bekommen, die uns helfen soll, den Bedarf täglich zu decken. Puh, das ist war echt mal schwierig, da ich kein Müsli-Frühstücks-Typ bin. Dennoch habe ich mir gedacht, komm probier es aus, vllt. ändert sich etwas daran. Hm, ne, ich bin´s immer noch nicht.

Meine 4. Woche:

Auf die 4. Woche hab ich mich, ehrlicherweise, schon ziemlich gefreut. Da es für vier Tage dienstlich nach Hamburg ging, habe ich für mich persönlich entschlossen, mich bei dieser Dienstreise aus den Essens-Regeln herauszunehmen. Leute, ich kann es euch gar nicht sagen, wie gut das tat. Klar hab ich beim Frühstück darauf geachtet, dass ich Eiweiß, Gemüse, Frischkäse, frische Säfte zu mir genommen hab, aber Nudeln, richtiges Brot, Wein etc. das ist für mich einfach so fein. Zurück zu Hause hab ich allerdings wieder leichter als gedacht in den Challenge-Alltag wieder reingefunden.

So lief meine 5. Woche:

Tja, was soll ich sagen. So gut, wie die ersten Wochen gelaufen sind, so schlecht waren die letzten beiden. Ich hatte ständig Gelüste auf Pizza, Nudeln, Brot. Also alles was ich ja nicht essen darf. Es hat mich so genervt… Zucker hat mir eigtl. gar nicht gefehlt, da ich da mit Honig relativ gut dagegen arbeiten konnte. Aber bei den anderen Sachen war ich richtig gefrustet. Außerdem hat sich die Müdigkeit und Schlappheit leider nicht ins Positive geändert. Nach einem Gespräch mit Tina hab ich für mich persönlich festgelegt, dass ich einfach ein Kohlenhydratetyp bin. Ich brauche diese einfach, um anständig durch den Tag zu kommen. Ich hab mich automatisch mit der Challenge auf einem LowCarb-Level eingefunden, was definitiv zu wenig für mich und meinen Körper war. Also hab ich langsam wieder die Kohlenhydrate nach oben geschraubt. Es ging langsam, aber nur ganz langsam wieder besser.

So lief meine 6. und letzte Woche:

6 Wochen The Challenge geschafft. Vllt. nur halbwegs mit der Hamburg-Pause, aber ich habs durchgezogen. Ich war ehrlicherweise sehr froh, dass es vorbei war. Nicht weil es mir nichts gebracht hat oder weil ich es kacke fand. Nein, ganz und gar nicht. Aber mir persönlich war es einfach zu viel. Mich hat es schon belastet, mir permanent Gedanken um meine Ernährung zu machen, mir Sachen zu „verbieten“, weil sie nicht regelkonform waren und das ich mich körperlich einfach nicht mehr wohlgefühlt hab. Das ist mein persönliches Empfinden. Klar hätte ich mir gewünscht, dass es mir danach super gut geht, dass ich das noch weitere Wochen durchziehe vllt. auch irgendwann dauerhaft übernehme. Aber das ist nichts für mich. Ein paar Mal im Jahr gluten- und zuckerfreie Wochen einbauen, da bin ich sofort dabei. Das ist vollkommen in Ordnung, aber dauerhaft? No Way. Dafür liebe ich gutes Essen viel zu sehr.

Der Abschluss-CheckUp:

Beim Abschluss-CheckUp wurden noch einmal alle Werte erneut gemessen und das Körperalter bewertet. Ich bin zwar körperlich immer noch 28, allerdings haben sich, bis auf 2 Werte, alle anderen positiv entwickelt. Und damit bin ich vollkommen zufrieden.

Mein Fazit:

Und genau das ist mein Fazit aus The Challenge. Ich habe viel über die Ernährung, Zusammensetzung usw. gelernt. Man sollte sich bewusst mit seiner Ernährung bzw. mit den Lebensmitteln auseinander setzen. Man stopft sich unbewusst einfach so viel Mist rein. Man darf sich aber genauso etwas gönnen. Bewusster damit umgehen, denn nur so kann man auch für sich entscheiden, was einem gut tut und was nicht.

Ich kann jedem, der sich mit seiner Ernährung bewusst auseinander setzen und zu einem besseren Körpergefühl kommen will, The Challenge von Christina nur empfehlen. Christina hat dafür ein super Konzept auf die Beine gestellt, dass einen permanent begleitet und man nicht das Gefühl hat, alleine mit allen neuen Sachen und Regeln dazustehen. Probiert es aus und überzeug euch selbst, denn am 10.04.18 startet die nächste Runde. Anmelden könnte ihr euch hier . Aber beeilt euch, die Plätze sind schnell weg!

 

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