Rotbarschfilet auf herbstlichen Ofengemüse

02/11/2018
Rotbarschfilet auf herbstlichen Ofengemüse

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Mit dem November beginnt für mich die richtig gemütliche Zeit. Die letzten Blätter fallen von den Bäumen, die Tage werden kürzer, die Temperaturen gehen immer weiter runter und es ist endlich Zeit für gemütliches Soulfood.

Umso mehr habe ich mich gefreut, dass Costa wieder auf mich zugekommen ist, ob ich nicht Lust hätte, für drei weitere Fischfilets Rezepte zu entwickeln 😊 Das erste Rezept für Costa, ein asiatischer Glasnudelsalat mit Teriyaki Lachsfilet, findet ihr hier.

Den Anfang macht das Rotbarschfilet. Ich habe lange überlegt, ob ich bewusst schon einmal Rotbarsch gegessen habe, kann mich aber nicht daran erinnern. Wie sieht es bei euch aus?

Doch bevor es weiter zum Rezept geht, gibt es ein paar Fakten zum Rotbarsch:

  • Er wird im Durchschnitt 40 cm lang und kann bis zu 75 Jahre alt werden. In diesem Alter kann er gute 15 Kilogramm Körpergewicht bei einer Körperlänge von ca. 1 Meter auf die Waage bringen.
  • Sein auffälligstes Körpermerkmal sind seine extrem harten Schuppen die nach oben hin zu spitzen Dornen zusammen laufen. Die Dornen an seinen Kiemen sowie an der Rückenflosse sind giftig.
  • Der Rotbarsch lebt bevorzugt im Nordatlantik und wird vor allem vor Island, Grönland sowie Südschottland gefangen.
  • Der Rotbarsch hat keine Saison und kann ganzjährig verzehrt werden.
  • Sein weißes, saftige Fleisch ist sehr fest und hat einen leicht nussigen und herzhaften Geschmack.
  • Das Filet eignet sich ideal zum braten oder als Backfisch.

Passend zur Jahreszeit habe ich mich für ein gebratenes Rotbarschfilet mit herbstlichen Ofengemüse entschieden. Das beste an diesem Rezept ist, dass es sich fast von selbst im Ofen zubereitet. Ihr müsst also nicht lange in der Küche stehen und könnt nebenher mit euren Liebsten das ein oder andere Gläschen Wein genießen.

Rotbarschfilet auf herbstlichen Ofengemüse

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Portionen: 2 Zubereitungszeit: Koch-/Backzeit:

Zutaten

  • 350 g Hokkaido Kürbis
  • 2 rote Zwiebeln
  • 1 Karotte
  • 1 Pastinake
  • 2 vorgegarte rote Beeteknollen
  • 4 mittel große Kartoffeln
  • 4-5 Knoblauchzehen
  • 1/2 Chili
  • 2 Packungen Rotbarschfilet von Costa
  • Salz
  • Pfeffer
  • Zimt
  • Vanilleextrakt
  • gemahlener Koriander
  • etwas Orangenabrieb
  • Olivenöl
  • Balsamico-Essig

Zubereitung

  1. Heizt euren Ofen auf ca. 190 Grad (Ober-/Unterhitze) vor.
  2. Gebt nun die zwei rote Beete Knollen in eine Schüssel und viertelt sie. Sollten sie zu groß sein, könnt ihr die Viertel noch einmal teilen. Drückt nun 1-2 kleine Knoblauchzehen mit der Hand leicht an und gebt diese ebenfalls in die Schüssel. Nun kommt etwas Balsamico-Essig sowie Olivenöl darüber. Vermengt alles miteinander und teilt die rote Beete Stücke in einer Auflaufform auf (z.B. in jede Ecke 2-3 Stück).
  3. Jetzt ist der Kürbis dran. Schneidet ein paar Scheiben runter, entkernt diese und schneidet alles in gleich große, grobe Stücke. Gebt nun wieder alles in die Schüssel. Nun kommen Koriander, Zimt und Olivenöl darüber. Wieder alles, wie davor auch, gut miteinander vermengen und in der Auflaufform aufteilen.
  4. Die Karotte und die Pastinake gut abwaschen, ggf. schälen. Schneidet die Karotte in gleich große Stücke (z.B. schräg) und die Pastinake der Hälfte nach auf und dann nochmals teilen. Gebt beides wieder in eine Schüssel, gebt etwas Orangenabrieb, Vanilleextrakt sowie das Olivenöl darüber und vermengt alles gut miteinander. Wie in den Schritten vorher, den Inhalt in der Auflaufform verteilen.
  5. Als vorletztes sind jetzt die Zwiebeln dran. Schält und viertelt sie. Alles kommt wieder in eine Schüssel. Gebt nun etwas Balsamicoessig darüber und vermengt wieder alles miteinander. Die Zwiebeln kommen ebenfalls in die Auflaufform.
  6. Zum Schluss sind jetzt die Kartoffeln dran. Wascht diese und viertel diese ebenfalls der Länge nach. Solltet ihr die Kartoffeln lieber ohne Haut essen wollen, dann müsst ihr sie davor noch schälen. Gebt die Kartoffeln wieder in eine Schüssel und gebt etwas Olivenöl, Salz und Pfeffer darüber und miteinander vermengen und in die Auflaufform geben.
  7. Die Auflaufform duftet bestimmt schon ganz herrlich. Bevor sie ca. 50 Minuten in den Ofen wandert, legt noch ein Stück Alufolie für die ersten 30 Minuten darüber. Danach könnt ihr die Alufolie runtermachen. Macht ab und zu eine Stichprobe mit der Gabel ob das Gemüse bereits weich ist. Je nach Ofen kann hier die Garzeit natürlich unterschiedlich ausfallen.
  8. Sobald das herbstliche Ofengemüse fertig ist, könnt ihr in einer beschichteten Pfanne etwas Öl erhitzen.
  9. Nun kommt das Rotbarschfilet für ca. 8 Minuten in die Pfanne. Wendet es nach ca. 4 Minuten, damit die andere Seite auch gar wird. Seid aber vorsichtig, da es eventuell etwas zerfallen kann.
  10. Sobald das Rotbarschfilet fertig gebraten ist, gebt ihr etwas Ofengemüse auf einen Teller und legt das Fischfilet oben darauf.

Lasst es euch schmecken!

Ihr habt ein tolles Foto von eurem Rotbarschfilet auf herbstlichen Ofengemüse? Dann verlinkt dieses mit @isarkitchen auf Instagram oder postet es unter dem Hashtag #isarkitchennachgekocht.

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