Lohnt es sich für die Reichweite zu bezahlen?

18/02/2018
Lohnt es sich für die Reichweite zu bezahlen?

Nachdem ich euch im ersten Beitrag das P.O.S.E- Modell vorgestellt habe, gehe ich im folgenden Beitrag näher auf den Bereich „Paid“ ein.

Wie, wann und für wen ist dieser Bereich sinnvoll?

Prinzipiell gehören zu Paid alle Kanäle, die von euch bezahlt werden müssen, um Effekte zu erhalten. Darunter fallen die Kanäle SEA, Social Media Ads und Display Marketing. Auf letzteren gehe ich zu diesem Zeitpunkt nicht näher ein, weil dieser Bereich der Bannerwerbung und des klassischen Retargeting (dabei handelt es sich um die Banner, die euch „verfolgen“. Wenn ihr z. B. auf einem Shop wart und dann auf eine andere Seite geht und anschließend Werbung angezeigt bekommt) nicht sehr effektiv für Food Blogs ist.

Ich möchte mich in diesem Beitrag auf einen ersten Einstieg in die Kanäle SEA und Social Media Ads konzentrieren.

Beide Kanäle haben einen großen Unterschied und dieser liegt im Push vs. Pull. Unter Push versteht man, dass einem User die Werbung/Information entgegen gedrückt wird, weil er sie noch nicht kennt. Anders beim Pull, da sich hier der User selbst informiert, da er die Marke/den Blog bereits kennt.

Dieser Unterschied ist sehr wichtig zu wissen und auch daran zu denken, weil man den User mit beiden Kanälen an komplett verschiedenen Punkten mit unterschiedlichen Intentionen seines Verhalten abholt.

Mit SEA Anzeigen auf Google oder Bing ist man präsent, wenn der User aktiv nach etwas sucht (Pull). Bei Social Media Ads, z. B. auf Facebook oder Instagram muss man sich bewusst sein, dass der User sich gerade über die Neuigkeiten seiner Freunde, Lieblings-Schauspieler und Sportvereine oder anderes informieren will. An euch ist er im ersten Moment überhaupt nicht interessiert, somit müsst ihr mit attraktiven Inhalten Aufmerksamkeit für euch schaffen (Push).

Aber lohnt es sich als Food Blogger auf beiden Kanälen präsent zu sein?

Ja, definitiv aber ihr dürft nie vergessen, dass der Bereich Paid nicht die Hauptsäule eurer Online-Strategie sein darf, um z. B. eine Community aufzubauen bzw. eure „Marke“ zu stärken. Dazu gehören primär Inhalte, die den Lesern einen Mehrwert bringen.

Jetzt ist natürlich die Frage, wie ihr die beiden Kanäle optimal nutzt und für eure Ziele einsetzt. Bevor ihr damit startet Kampagnen umzusetzen, müsst ihr ganz klar definieren, was ihr zu dem Zeitpunkt mit der Maßnahme erreichen wollt. Wollt ihr euren Blog bekannt machen, wollt ihr neue Leser/Follower gewinnen oder habt ihr vielleicht sogar Artikel/Leistungen die ihr verkaufen wollt? Dementsprechend müsst ihr dann auch bei der Umsetzung auf unterschiedliche Faktoren achten. Ein einfach darauf los bewerben eines Beitrags wird euch nicht viel Erfolg bringen.

Zum Start lohnt es sich im Bereich SEA bei Google AdWords auf seine „Brand“, also den Blognamen, zu bieten und bei den Social Media Ads Beiträge zu bewerben, die bereits bei euren Followern gut angekommen sind sowie eine Reichweitenkampagne zu machen, um neue Leser zu generieren.

Aus meiner Erfahrung heraus unterstützen die beiden Bereiche sehr gut dabei, neue Follower auf seinen Blog aufmerksam zu machen. Es ist auch nicht notwendig viel Budget dafür in die Hand zu nehmen, mit 5,00 Euro bis 10,00 Euro für ein paar Tage könnt ihr schon etwas erreichen.

Wie ihr eure ersten Kampagnen in Google AdWords und bei Facebook anlegt und auf was ihr dabei alles achten müsst, dass ihr eure gewünschten Ziele und auch Erwartungen erfüllt, werde ich euch in den nächsten Beiträgen genau erklären.

Wenn ihr vielleicht gerade schon dabei seid, selbst eure ersten Schritte zu machen oder bereits Erfahrungen damit gemacht habt, dann lasst uns gerne in den Kommentaren in der isarkitchen NETWORK Facebook Gruppe darüber diskutieren.

Seid ihr noch nicht bei isarkitchen NETWORK angemeldet und wollt auch an den Diskussionen teilnehmen und euch mit anderen Food Bloggern vernetzen? Dann wartet nicht lange und meldet euch hier gleich an.

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