Einstieg ins Facebook Marketing für Food Blooger

04/03/2018
Einstieg ins Facebook Marketing für Food Blooger

Jeder von uns kennt Facebook und hat sich schon mal durch den Newsfeed gescrollt. Das Unternehmen mit dem Sitz in Menlo Park, Kalifornien polarisiert. Immer wieder ist Facebook in der Diskussion wegen Datenschutzthemen oder seiner verschieden Übernahmen von anderen Unternehmen. Aber egal was man sagt, ist Facebook, durch u.a. den Zusammenschluss mit Instagram, das wichtigste Social Network der Welt und bietet aktuell auch noch sehr gute Möglichkeiten für seine Marke/Blog zu werben.

In diesem Beitrag gehe ich auf den Paid-Bereich bei Facebook ein. Wie könnt Ihr Anzeigen schalten, welche Formate gibt es und wie sprecht Ihr die richtige Zielgruppe an? Das sind alles Fragen, die ich beantworten werde.

Für die Marketing Maßnahmen ist im ersten Schritt ein Facebook Konto vorausgesetzt, sowie eine eigene Seite und ein Business Manager Konto mit dem Werbeanzeigenmanager.

Aber jetzt erstmal der Reihe nach. Solltet Ihr noch kein Konto auf Facebook haben, dann registriert euch einfach mit eurem Blog auf Facebook und erstellt dazu eine Seite.

Jetzt habt Ihr alles was Ihr braucht, um das Setup von dem Business Manager zu starten und könnt nach einer paar Einstellung mit eurer ersten Anzeige starten.

Aber was habt Ihr hier für Möglichkeiten? Facebook bietet entlang des gesamten Kunden/User-Prozess (der sogenannten Customer Journey) die passenden Zielausrichtung der Anzeige.

Wie bei Google AdWords ist der Facebook Werbeanzeigenmanager in Ebenen aufgebaut:

Kampagnenebene: Hier definiert Ihr das Ziel der Kampagne. An welcher Stelle der Customer Journey wollt Ihr die Nutzer erreichen (von links nach rechts)?

Anzeigengruppenebene: Auf dieser Ebene definiert Ihr die Zielgruppe bzw. das Targeting der Anzeige, Ihr entscheidet wo eure Anzeige platziert werden soll und legt schließlich auch das Budget sowie die Laufzeit fest.

Werbeanzeigenebene: In der „tiefsten“ Ebene gestaltet Ihr das, für den Nutzer, Sichtbare. Ihr entscheidet euch für ein Format, schreibt den Text, fügt ein Bild und einen Link ein.

Wenn Ihr die Anzeige angelegt und nochmal alles kontrolliert habt, dann könnt Ihr die Anzeige bestätigen. Diese wird dann kurz von Facebook überprüft und anschließend in eurem Werbeanzeigenmanager angezeigt. In der Regel mit dem Status Aktiv (Lernphase).

Jetzt befindet sich nämlich eure Kampagne in der Lernphase und wird von Facebook für die optimale Auslieferung optimiert. In dieser Phase sollte Ihr keine Änderungen vornehmen. Erst wenn die Lernphase beendet ist, solltet Ihr mit der Optimierung bzw. Feinjustierung beginnen.

Das Anlegen einer Anzeige bei Facebook sollte euch jetzt keine Probleme mehr bereiten.

Aber lohnt es sich überhaupt für euch hier Geld zu investieren, um z.B. die Bekanntheit für euren Blog zu steigern?

Ja, es lohnt sich. ABER dahinter müsst Ihr eine Strategie haben und euch bewusst machen, was Facebook/Social Media für ein Kanal ist und demensprechend keine falsche Erwartungshaltung haben.

Ihr werdet z.B. definitiv nicht 100+ neue Follower haben, wenn Ihr mal einen Beitrag von euch bewerbt. Wie bereits in dem Artikel „Lohnt es sich für Reichweite zu bezahlen“ geschrieben, ist Social Media ein Push Kanal. Die Nutzer haben primär eine andere Intention, als die von euch gewünschte Handlung durchzuführen.

Umso mehr müsst Ihr euch genau überlegen, was ihr erreichen wollt und wie Ihr eure Zielgruppe am besten abholen könnt. Neben Facebook gibt es keinen Online Marketing Kanal, in dem ihr heute so genau eure Zielgruppe ansprechen könnt und das im Verhältnis sehr günstig.

Meine Erfahrungen mit dem Kanal für meinen Blog und auch generell sind, der Erfolg steht und fehlt mit dem Content, den Ihr bewerbt. Ein einfaches bewerben über den „Hervorheben“-Button unter dem Bild bei Instagram kann mit 5,00 Euro super funktionieren, aber genauso kann auch nichts passieren. Das Ziel sollte immer sein, eine qualitativ hochwertige Zielgruppe anzusprechen bzw. zu gewinnen. Das ist die Herausforderung auf Facebook.

Zudem habt Ihr über das direkte bewerben eurer Beiträge, sei es auf Facebook oder Instagram, nur sehr geringe Einstellungsmöglichkeiten, was die Zielgruppe betrifft und daher nehmt Ihr euch auch viel Potential gute Ergebnisse zu erzielen.

Jetzt noch ein kurzes Beispiel:

Wenn Ihr Beiträge bewerben wollt, solltet Ihr das immer über den Werbeanzeigenmanager machen.

Dafür wählt Ihr als Kampagnenziel „Interaktionen“, nehmt die gewünschte Zielgruppen- und Budgeteinstellungen vor. Zudem könnt Ihr die automatische Platzierung wählen oder z.B. die Anzeige nur auf Instagram ausspielen (Exkurs: Aktuell gibt es noch „keine“ Möglichkeit Kampagnen mit dem Ziel „Follower gewinnen“ auf Instagram auszuspielen, so wie das mit Facebook und dem Ziel „Gefällt mir Angaben“ möglich ist). Im dritten Schritt, in der Werbeanzeigenebene, wählt Ihr dann „bestehenden Beitrag“ bewerben und könnt hier z.B. noch einen CTA (Call-to-Action) Button hinzufügen und schon habt Ihr euren Beitrag erfolgreich beworben.

Das wars mit dem ersten Überblick. Seid gespannt was Facebook noch alles bietet und vor allem auf was Ihr bei der Optimierung achten müsst.

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