Rinderschmorbraten mit Spätzle

08/01/2017
Rinderschmorbraten mit Spätzle

Da wir Weihnachten 2016 gemütlich zu zweit zu Hause verbracht haben, wollte ich uns etwas besonderes kochen. Mr. isarkitchen hat sich einen Rinderschmorbraten mit Spätzle gewünscht. Puh, Schmorbraten ist schon ne heiße Nummer (zumindest für mich).

Ich hab mich aber erstmal in der Familie erkundigt, wie jeder so einen Schmorbraten macht. Danach war ich aber immer noch nicht so schlau, hab mir aber gedacht, mehr als zu trocken kann der Schmorbraten ja nicht werden. Also ging es mit einem großen Glas Wein am 24.12. in die Küche und ran an den Braten. Mein Resümee von dem Ganzen ist, dass es nicht schwer war. Klar hätte ich die Soße dicker machen müssen (warum ich es nicht getan hab, ich weiß es nicht mehr und kann nur drüber schmunzeln) und der Braten war wahrscheinlich einen Ticken zu lang im Ofen, aber es hat trotzdem alles super geschmeckt, das Fleisch war saftig und ich hab mich an so ein „großes“ Gericht gewagt. Was ich damit sagen will, keine Angst vor Sachen, die erstmal ziemlich schwer klingen. Klar kann immer mal etwas schief gehen, aber hey, es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen 🙂

Rinderschmorbraten mit Spätzle

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Portionen: 2 Koch-/Backzeit:

Zutaten

  • Rinderschmorbraten: 
  • 150 g Karotten (ca. 2 kleine Karotten)
  • 100 g Staudensellerie
  • 100 g Poree
  • 3 kleine Schalotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 2 Zweige Salbei
  • 1 Lorbeerblatt
  • a. 1,2 Kilo Rinderschmorbraten
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 EL Tomatenmark
  • 500 ml Rotwein (z. B. Chianti)
  • 800 ml Rinderfond
  • 200 ml Wasser
  • etwas Mehl oder Speisestärke
  • 1 TL schwarze Pfefferkörner
  • Salz und Pfeffer
  • --------------------------------------------
  • Spätzleteig: 
  • ca. 200 g Mehl
  • 3 Eier
  • etwas Wasser (ca. 50 ml)
  • Prise Salz
  • 30 g Butter

Zubereitung

  1. Putzt die Karotten sowie den Sellerie und würfelt diese ganz fein. Den Porree gründlich waschen und in ca. 1 cm große Scheiben schneiden. Die Schalotten schält ihr und würfelt diese auch ganz fein. Die Knoblauchzehen drückt ihr kurz mit dem Handballen, dass die Schale etwas aufplatzt (nicht schälen).
  2. Heizt den Ofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vor.
  3. Nun erhitzt in einem Bräter das Olivenöl und bratet den Braten rundherum scharf an. Somit verschließen sich die Poren und der Fleischsaft kann nicht austreten. Würzt alles mit Salz und Pfeffer und stellt den Braten auf einem Teller kurz zur Seite.
  4. Gebt nun die Knoblauchzehen, Schalotten sowie die Hälfte von Sellerie, Karotten sowie Porree in den Bräter und schwitzt alles bei mittlerer Hitze für ca. 3-4 Minuten an.
  5. Gebt nun das Tomatenmark dazu und vermengt alles miteinander. Zum ablöschen kommt jetzt der Rotwein dazu. Nun kocht die Soße auf die Hälfte ein.
  6. Gießt alles mit dem Rinderfond sowie den 200 ml Wasser auf.
  7. Nun kommt der Braten, die Rosmarin- und Salbeizweige, das Lorbeerblatt sowie die Pfefferkörner in den Bräter.
  8. Deckt alles mit Alufolie gut ab oder setzt den Deckel eures Bräters auf und schiebt alles auf der zweiten Einschubleiste für ca. 1,5 h in den Backofen. Zwischendurch könnte ihr den Braten mit etwas Soße übergießen.
  9. Während der Braten nun vor sich hin schmort, könnt ihr nach einer Stunde mit dem Spätzleteig anfangen.
  10. Hierfür gebt ihr das Mehl, die Prise Salz, die Eier und das Wasser in eine Schüssel und rührt alles kräftig mit einem Schneebesen zu einem zähen Teig. Wenn der Teig beim durchrühren Blasen bildet, ist er perfekt. Sollte der Teig zu flüßig sein, gebt einfach so viel Mehl dazu, bis er eine schöne feste Konsistenz hat.
  11. Erhitzt nun in einem Topf etwas Wasser. Sobald es zum kochen anfängt, dreht ihr die Temperatur runter.
  12. Nun füllt den Teig in die Spätzlereibe und schiebt diese so lange (langsam) hin und her, bis kein Teig mehr übrig ist. Sobald die Spätzle oben schwimmen sind diese fertig. Holt sie mit einem Schöpfer raus und gebt sie in ein Sieb o. ä. Den Vorgang wiederholt ihr sooft, bis kein Teig mehr in der Schüssel übrig ist.
  13. Wenn ihr genügend Spätzle habt, erhitzt in einer Pfanne die Butter und bratet die Spätzle gold braun an.
  14. Jetzt müsste der Schmorbraten fertig sein. Holt ihr aus dem Backofen, wickelt ihn in die Alufolie ein und legt ihn noch einmal zurück in den Backofen (dieser ist aber aus!!!).
  15. Die Soße aus dem Bräter gießt ihr nun durch ein Sieb in einen Topf und lasst alles etwas aufkochen. Sicherlich ist die Soße genauso dünn wie bei mir ( verzeiht mir das Bild mit der dünnen Soße 🙂 ). Dann könnt ihr etwas Speisestärke oder Mehl in einer kleinen Schüssel mit ein paar Tropfen Wasser vermischen und zur Soße geben, bis diese die gewünschte, dickere Konsistenz hat.
  16. Zum Schluss schneidet ihr den Schmorbraten entgegen der Fasern in gleichmäßige Scheiben und richtet diese mit den Spätzle sowie der Soße an.

Lasst es euch schmecken!

Ihr habt ein tolles Foto von eurem Rinderschmorbraten? Dann verlinkt dieses mit @isarkitchen auf Instagram oder postet es unter dem Hashtag #isarkitchennachgekocht.

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Tipps & Tricks

Solltet ihr Soße übrig haben, dann friert sie doch als Eiswürfel oder in einer Tupperdose ein. Sie passt zu vielen Fleischgerichten!

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